|
Das Innere des Äußeren |
Interpreten: Irene Kurka (Sopran) • Hans Eberhard Maldfeld (Kontrabass) • Joep Dorren (Regie)
Bileam Kümper (Klangregie)
Das Innere des Äußeren
Programm:
Beuger, Antoine: chants de passage für stimme und kontrabass (2011); UA: 2012
Brass, Nikolaus: Dialoghi d´amore IX für stimme und Kontrabass (2011); UA: 2012
Houben, Eva-Maria: sustenuto perdendo für stimme und zuspielung (2011); UA: 2012
Beschreibung:
Musik auf der Grenze zum Theater
Ein Abend in drei Akten
Das Innere des Äußeren - Musik auf der Grenze zum Theater
Ein Abend in drei Akten "Ein Abend in drei Akten":
Der Untertitel weist darauf hin, dass hier drei Komponisten drei unterschiedliche Kompositionen präsentieren, die in ihrer Gesamtheit verschiedene Perspektiven auf eine einzige Fragestellung eröffnen. Obgleich die drei Kompositionen auch einzeln für sich aufgeführt werden können, ist der "Abend in drei Akten" als ein einziges großes Theater-Musik-Ereignis zu verstehen und wahrzunehmen, an dem alle drei Komponisten in gleicher Weise beteiligt sind. Die drei haben sich vorher und parallel zu ihrer Arbeit verständigt, haben Gedanken ausgetauscht und Diskussionen geführt. Jede Komposition dauert etwa 40 Minuten - vergleichbar einem Akt in einem Musiktheater-Werk. Bei einer Aufführung aller drei Kompositionen entsteht also ein ‘abendfüllendes Programm', vergleichbar einem ‚Opernabend', an dem eine Oper in drei Akten aufgeführt wird.
Jede der drei Kompositionen jeweils für sich widmet sich den Fragen: Wann ist eine Szene eine Szene? Was unterscheidet sie vom Konzert? Was macht diesen feinen Unterschied aus? Gestaltet ihn der Künstler oder ändert sich nur die Wahrnehmung der Zuschauer? Dieses Projekt ist entstanden in den immer wieder anregenden Diskussionen über die Frage, wann wir eine Aufführung eher konzertant, wann eher szenisch anlegen, und von welchen Faktoren dies abhängt. So ergab sich der Wunsch, dieses Thema musikalisch und künstlerisch zu erforschen. Alle beteiligten Künstler sehen die Herausforderung und Chance in einer Reduktion der Mittel. Sie entschieden sich für die kleine Besetzung mit einer Sängerin und einem Kontrabassisten (respektive Zuspielung). Gegeben: klare musikalische Strukturen, ein Raum, Requisiten, Licht, Ausführende, Zuhörer / Betrachter. Was passiert? - Der ‚Abend in drei Akten' lädt ein, aufmerksam zu schauen und zu hören und also zu erfahren, was passiert. Dieses Projekt wird von der Kunststiftung NRW gefördert.


